Ärztliche Versorgung in Reinheim muss sichergestellt werden
SPD Reinheim begrüßt und unterstützt die Vorgehensweise des Bürgermeisters
Die Frage wie die ärztliche Versorgung in Reinheim auch zukünftig sichergestellt werden kann, beschäftigt die Reinheimer SPD auch zu Beginn des neuen Jahres. Bereits vor fünf Jahren hat sich die SPD um Bürgermeister Karl Hartmann des Themas angenommen und schon damals wurde gemeinsam mit den Reinheimer Ärzten, Landrat Klaus Peter Schellhaas und den Reinheimerinnen und Reinheimern in einer Bürgerversammlung diskutiert, wie die medizinische Versorgung für die Zukunft gestaltet und gesichert werden kann. Durch die Nachfolgeregelung in einer hausärztlichen Gemeinschaftspraxis in Reinheim, konnte 2014 die drohende Unterversorgung abgewendet werden.
Die Reinheimer SPD begrüßt die Vorgehensweise des Bürgermeisters, der alle Reinheimer Ärzte an einen Tisch holen möchte, um mögliche Optionen auszuloten. Dem Runden Tisch, der Mitte Februar sein wird, ist eine Befragung aller Reinheimer Ärzte vorausgegangen. „Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) unternimmt nichts gegen den drohenden Ärztemangel, obwohl das zu ihren Aufgaben gehört. Der aktuelle Versorgungsgrad liegt in Reinheim bei 79 Prozent. Von einer medizinischen Unterversorgung spricht die KV erst bei 75 Prozent. Es kann nicht sein, dass nichts unternommen wird“, erläutert die Fraktionsvorsitzende Vera Schmidt. „Wir müssen jetzt handeln und nehmen das Ganze selbst in die Hand, in dem wir gemeinsam mit den Reinheimer Ärzten, aber auch dem Landkreis als Betreiber von Medizinischen Versorgungszentren (MVZ), Lösungen schaffen möchten“, so der Erste Stadtrat, Manuel Feick, weiter.
Neue Handlungsansätze und ein Umdenken sind notwendig, um die ärztliche Versorgung auch zukünftig sicherzustellen und das nicht nur im haus-, sondern auch im fachärztlichen Bereich, auch wenn Reinheim derzeit gut mit Fachärzten versorgt ist. „Inwieweit es ein Medizinisches Versorgungszentrum in Reinheim geben wird, gilt es jetzt zu prüfen. Dazu gab es bereits Gespräche mit der Geschäftsführung der Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg und der MVZ GmbH“, so Karl Hartmann.