erfolgreiche Zusammenarbeit der Vereine

Der Einladung des Ortsverschönerungsvereins Georgenhausen und des Ortsbeirates Georgenhausen - Zeilhard folgten am vergangenen Samstag Konfirmanden und Kirchenvorstandsmitglieder der evang. Kirche Ggh-Zhd, Helfer vom Ortsverschönerungsverein und der Neuapostolischen Kirche Rhm-Ggh, Stadtrat Peter Hörmann (SPD), sowie Vertreter des Ortsbeirats und der SPD von Ggh-Zhd,sowie Nachbarn und Freunde des Ortsvorstehers Werner Göckel (SPD). Der Zeilharder Angelverein reinigte traditionell den Bereich um das Zeilharder Rückhaltebecken. Wie in den letzten Jahren, wurde die Kreisstraße K129 bis zum Roßberg von der „Zeilharder Bürgerinitiative gegen den Transitverkehr“ gesäubert. Zeitgleich befreite die „Ober-Ramstädter Bürgerinitiative“ den anderen Teil der Kreisstraße ebenfalls von Unrat. Durch diese Aktion soll aktiver Umweltschutz praktiziert und auf die Gefahren durch einen LKW-Transit aufmerksam gemacht werden, die durch den geplanten Bau der Ostumgehung Ober-Ramstadts entstehen können.
Bewaffnet mit Sammeleimern, Müllsäcken, Greifzangen und Schubkarren, machten sich über 60 Helfer-/innen die von Fritz Klock (OVV) und Ortsvorsteher Werner Göckel eingeteilt vom Kirchparkplatz in Georgenhausen auf ihren Weg. Es wurden das Freizeitzentrum in Georgenhausen die Zufahrtsstraßen, öffentliche Anlagen, Teile vom Radweg entlang der B 38 von Unrat und den Hinterlassenschaften der letzten Monate befreit.

Gefunden wurde neben einem neuwertigen, bunten Toilettendeckel, Reifen, zwei
Weihnachtsbäume, mehrere Blumenkästen und allerlei Getränkeflaschen. Außer den vielen leeren Glasflaschen, die einmal „hochprozentiges“ enthielten, wurden kaum Pfandflaschen gefunden. Auch Blechdosen wurden nur selten aufgesammelt. Dafür jede Menge Verpackungsmüll, den unachtsame Mitmenschen weggeworfen haben. Das Gleiche gilt weiterhin für alles was unachtsam aus den Fahrzeugen geworfen wird. Hier sollte jeder an sich selbst arbeiten, Verschmutzungen zu vermeiden, und den eigenen Schmutz zur Entsorgung mit nach Haus zu nehmen , darüber waren sich alle Beteiligten einig.
Nach fast 3 Stunden waren die mit Unrat gefüllten Müllsäcke, über 6 m³, auf einen vom Bauhof der Stadt Reinheim bereitgestellten Transporter verladen. Das ist doch immer noch sehr viel Müll meinte eine Gruppe jugendlicher Helfer!!!
Auf Einladung des Magistrats der Stadt Reinheim, wurde durch das JUCA Georgenhausen-Zeilhard im Foyer der Halle am Hirschbach allen Helfern eine Imbiss gereicht. Dankesworte des Ortsvorstehers Werner Göckel an das JUCA-Team für die gelungene Bewirtung sowie an alle Helfer forderten auf, auch im nächstes Jahr am
12. März 2011 wieder mit dabei zu sein. Zeigen wir unseren Jugendlichen wie unsere Umwelt verschmutzt ist und nur mit viel Aufwand von Idealisten wieder gereinigt werden kann, so Göckel!

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