SPD nimmt Anregungen von Seh- und Gehbehinderten auf
Mehr als zwanzig Interessierte und Betroffene waren der Einladung der SPD Reinheim gefolgt, in einem Rundgang von EDEKA und Bahnhof bis zum TENGELMANN zu untersuchen, wie sich die Situation für Seh- und Gehbehinderte in der Kernstadt darstellt. Mehrere Rollstuhlfahrer, Gehbehinderte und auch zwei sehbehinderte Mitbürger waren gekommen, um aufzuklären, auf Verbesserungsbedarf hinzuweisen und durch eigenes Beispiel die Problematik greifbar zu machen.
Mehrere Rollstuhlfahrer lobten die Stadt ausdrücklich. Reinheim berücksichtige die Probleme der Bürger mit eingeschränkter Mobilität vorbildlich, erklärte eine Teilnehmerin, die mit ihrem elektrischen Rollstuhl gekommen war. Fast überall sei der Straßenbelag eben und für Rollifahrer gut geeignet, meist seien auch Absenkungen da, die die Überquerung von Straßen ermöglichen. Hindernisse, wie z.B. Löcher im Bodenbelag, seien hauptsächlich auf Verschleiß, falsches Parken o.ä. zurückzuführen.
Besondere örtliche Schwerpunkte sind der Bahnhof und der Bahnübergang, sowie die Kreuzung zur Hahner Straße. Verbesserungsbedarf besteht auch hinsichtlich öffentlich genutzter Flächen, die sich in Privathand befinden und auf die die Stadt keinen unmittelbare Einwirkungsmöglichkeit hat.
Die SPD nahm alle Problempunkte auf, wird diese in die entsprechenden Gremien einbringen und sich für eine weitere Verbesserung der Situation verwenden. "Wir werden uns gemeinsam mit Bürgermeister Karl Hartmann drum kümmern", erklärt Jörg Rupp, Vorsitzender des SPD-Ortsbezirks Reinheim + Ueberau. "Einiges wird wohl schneller machbar sein, bei anderem wird es aber etwas länger dauern müssen." Auch andere Teile der Stadt müssten darauf untersucht werden, ob sie geh- und sehbehindertengerecht gestaltet seien.

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